Bildsprache

Wir fotografieren Landschaft nicht als Motiv, sondern als Zustand.

Eis, Wasser, Schnee, Licht und Bewegung fügen sich manchmal für einen kurzen Moment zu einer Konstellation, die kurz darauf wieder vergeht. Diesen Übergang halten wir fest.

Solche Momente kann man nicht erzwingen, aber erkennen. Man muss dort sein und sehen, wenn sie eintreten.

Stille

Unsere Bilder sind reduziert. Was nicht zum Bild gehört, lassen wir weg. Der leere Raum ist Teil der Komposition. 

Bild : The Silent Hut

Licht

Wir suchen das Licht, das einer Landschaft Tiefe, Richtung und Atmosphäre gibt. Oft ist es das Licht der Randstunden: vor Sonnenaufgang, nach dem Sturm, im Nebel.  Bild : Lightfall

Kraft

Kraft entsteht durch Verdichtung: ein Grat, eine Eiskante, eine Linie im Sand. Manchmal ist sie leise, manchmal bricht sie als Licht durch den Sturm

Zeit

Gletscher, Erosion, Wetter: Vieles, was wir fotografieren, verändert sich oder verschwindet. Das Bild hält fest, was so nicht wiederkehrt. Bild: Blue Drift

Form

Am Ende bleibt die Struktur. Linien, Flächen, Rhythmus. Sie tragen das Bild, auch wenn man es jahrelang an der Wand sieht. 

Bild: Marginalia

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